Der Winter ist da: Wohin „spazierengehen“ ?

Liebe Leser, Liebe Freunde und sonstige Nutzer dieses Webangebotes meiner „Clemens Kurz Stadtspaziergänge“, Sie wissen es ja: ich unterscheide gerne in „Freiluft-“ und „Indoorsaison“. Oder nennen wir sie auch weniger präzise „Sommer-“ und „Wintersaison“. Hier ein paar Tips für „Frostbeulen“, wie mich (AKTUALISIERT AM 10. Januar 2016):

Ich gestehe es Ihnen offen, ich bin keiner der „harten Typen“, die noch im tiefsten Winter mit dem Fahrrad durch Schneewehen radeln, die Waldspaziergänge erst ab ca. -5 ° Celsius interessant finden und die im schlimmsten Schneeregen erst so richtig aufblühen. Deshalb gehe ich im Winter noch lieber in Ausstellungen, besuche Museen oder sonstige „indoor“-Kulturveranstaltungen mit noch mehr Freude. Hier ein paar Hinweise, was man im Winter hier in Berlin so mit sich anstellen kann:

  1. „Holbein in Berlin“ kommt. Ins Bodemuseum. Ab dem 21. Januar 2016. Porträtmalerei der Renaissance ist das Thema. Na, wer da nicht mal reinschauen möchte, ist selbst Schuld ! 🙂 Schließlich war der „Jüngere“ Holbein Hofmaler bei Heinrich VIII. von England! Ob er da viele, verschiedene Ehefrauen malen durfte? Wir werden es sehen. In der Ausstellung.
  2. Im „Neuen Museum“ gibt es eine kleine Sonderausstellung anlässlich des 125. Todestages von Heinrich Schliemann. Ja, genau der, der „Troja“ ausgrub und den „Schatz des Priamos“ in Mykenä. Zwar noch mehr ein „Wühler“ und Schatzgräber, als ein echter Archäologe, aber sein Name markiert genau den Übergang der ersteren zu letzterem. Wer also keine Angst vor dem „Tod in Neapel“ hat…. 🙂
  3. MenzelDie Sonderausstellung „Ich, Menzel“ porträtiert im Märkischen Museum Berlin bis zum 28. März 2016 den bedeutenden Maler des 19. Jahrhunderts. Seine Bandbreite reichte von „Preußen-Bildern“ im Großformat bis zu kleinen, witzigen Zeichnungen, die seinen Alltag widerspiegeln.
  4. Das Schloss Schönhausen in Pankow gehört zu den geschichtsträchtigsten Orten in der Stadt. Deshalb habe ich vor kurzem eine Besuchsempfehlung ausgesprochen ! (haha, ich als „große Autorität“). Denken Sie doch mal drüber nach, sich dort ein paar Infos einzuholen :-).
  5. Schloss Köpenick gehört nicht nur als einstiger Wohnsitz eines preußíschen Kronprinzen zu den Sehenswürdigkeiten Berlins, sondern auch als Teil des „Kunstgewerbemuseums“ Berlin. Die Lage auf einer „Dahme“-Halbinsel ist ebenfalls idyllisch.
  6. TyrannokieferDas Berliner „Museum für Naturkunde“ bietet seit dem 17. Dezember 2015 für drei Jahre ein besonderes Exponat, das als Leihgabe nach Berlin kam, zur Betrachtung an: den Tyrannosaurus Rex mit Namen „Tristan Otto“. Kinder werden das LIEBEN ! Ich auch ! 🙂

Ich werde diese „Winter-Liste“ regelmässig aktualisieren. Könnte sich also lohnen, diese Seite zu den Lesezeichen hinzuzufügen und ab und an mal wieder reinzuschauen ! (Zaunpfahl, ich winke mit dir!) Sicher fallen mir in den kommenden Wochen noch andere, sinnvolle „indoor-Aktivitäten“ für Stadtspaziergänger ein.

bis dahin, verbleibe ich in froher Erwartung des Winters

Ihr

Clemens Kurz

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