Jahresrückblick 2016 – ein unterhaltsames Jahr

Liebe Freunde der kleinen Stadtausflüge in Berlin und Brandenburg, das Jahr 2016 ist (praktisch) vorüber und ich schaue gerne darauf zurück. So einige, interessante und abwechslungsreiche Spaziergänge, Radfahrten und Dampfer-Fahrten liegen hinter uns und ich bedanke mich bei allen Teilnehmern und Freunden für ihr Interesse an unserer Region, an deren Geschichte und GeschichteN ! 🙂 

Ganz in diesem Sinne lasse ich an dieser Stelle mal „zügig“ ein paar Daten und Fakten passieren und erinnere Sie, liebe Freunde, und mich an einige der schönsten Ausflüge im vergangenen Jahr.

Hier also ein paar Daten:

  • 6 Mal war ich mit Ihnen in Brandenburg unterwegs. So fuhren wir den 800-jährigen Stadtjubiläen von Oranienburg und Rathenow hinterher. Ersteres sogar auf dem „Drahtesel“. Auch der Schönwalder Schleuse statteten wir per Fahrrad einen Besuch ab. Die Fontanestadt Neuruppin lud uns ebenso zu einem sommerlichen Rundgang ein, wie uns das Wetter auch Streiche bei einer Dampfer-Rundfahrt auf der Unterhavel zwischen Spandau und Babelsberg spielte. Überraschend sogar für mich, konnte ich auch der Altstadt von Gransee noch einen Abstecher widmen, wenn auch nur einen ungeplanten und sehr kurzen. Da müsste man im Jahr 2017 noch einmal nachfassen, schätze ich… (Sie haben den Wink mit dem Zaunpfahl natürlich erkannt !)

    St. Trinitatis Neuruppin
    St. Trinitatis Neuruppin
  • mindestens 15-mal war ich mit Ihnen und für Sie in Berlin unterwegs. Dabei nahm mein „Lieblingsbezirk“ natürlich eine besondere Stellung ein, aber das haben alle Freunde der „Clemens Kurz Stadtspaziergänge“ natürlich längst erkannt. Spandau, Spandau und nochmal Spandau. Man verzeihe mir diesen „Lokalpatriotismus“ ein wenig, aber solange noch Geschichten aus diesem Bezirk zu erzählen sind… Gehen wir aber mal „chronologisch“ vor:
    Die Saison 2016 begann im Februar mit einer Begutachtung des Molkenmarktes und des daran angrenzenden „Klosterviertels“.  Letzteres konnte ich auch im November noch einmal inspizieren, als der Turm der Parochialkirche seine Spitze bereits zurückhatte und auch wieder ein Carillon darin untergebracht war.
    Die Spandauer Altstadt besuchten wir dann bei schlimmem Regenwetter bald darauf und betrachteten sie dabei zum ersten Male unter dem Aspekt der „Festungsstadt“ Spandau. Was bedeutet es, dass Spandau lange Zeit wie eine preußische Staatsfestung inkl. Gefängnis geführt wurde und nicht als havelländische Kleinstadt ? Diesem Aspekt radelten wir dann später noch einmal hinterher, als wir uns die ehemaligen Festungswälle vornahmen.
    Und Spandau bot nochmals etwas, als Ende April die Ausstellung „Enthüllt-Berlin und seine Denkmäler“ auf der Zitadelle eröffnet wurde.DSCI1359_compressed
  • Dem Berliner Tiergarten stattete ich einen interessierten Höflichkeitsbesuch ab, weil sein Ruf ja, wenn man diversen Publizisten, Zeitungen und Internet-Aktiven glauben darf, nachhaltig ruiniert sei. Also ich konnte von „Verwahrlosung“, Kriminalität und brutalen Radfahrern nicht so viel sehen, aber vielleicht schaue ich als „Berufsberliner“ auch manchmal nicht so genau hin, man verzeihe mir das bitte.
    Den „Tag der Luftbrücke“ beging ich standesgemäß im Luftwaffenmuseum Gatow, wo ich im Gegensatz zu anderen Touren einmal nicht selbst die Führung leiten musste, sondern dem „Kollegen“ in aller Ruhe zuhören und den Aufenthalt genießen konnte.
    Eine meiner liebsten Erinnerungen 2016 ist der Ausflug anlässlich des 150. Todestages von Peter-Joseph Lenné nach Klein-Glienicke. Dass man neben der Würdigung der Gartenkunst auch noch gleich die nicht nur aus dem gleichnamigen Film bekannte „bridge of spies“ überqueren kann, rundet diesen Stadtspaziergang wunderbar ab.

    die Glienicker Brücke
    die Glienicker Brücke
  • Der fast schon rituelle Besuch der Baustelle des Humboldtforums in Mitte an deren „offenem Tag“ war ebenso wieder voller interessanter Eindrücke, wie auch der nächste Besuch in der von mir so bewunderten Friedrichstadt. Es sollte nicht der letzte Besuch dort bleiben, soviel mal dazu gesagt.
    Dann stand das 130-jährige Jubiläum von Fort Hahneberg an. Eine einsame Festung am westlichen Berliner Stadtrand, die zwar nie ihrem eigentlichen Zweck dienen konnte, aber dennoch oder gerade deshalb eine höchst interessante Geschichte aufweist.

    Bismarck auf Fort Hahneberg
    Bismarck auf Fort Hahneberg
  • Etwas später im Jahr machte ich mich auf die Suche nach den „Beinen der Hohenzollern“. Mehr nach den GE-Beinen, offen gesagt, aber immerhin. Ein Spaziergang auf und an der Museumsinsel wurde dann im Berliner Dom abgeschlossen. Auch hier wieder war ich Nutznießer einer im Eintrittspreis enthaltenen, kurzen Einführung in das Gebäude. 🙂 Immer schön, wenn man selbst nicht so viel reden muss.
    Und auch dem von mir so geschätzten Treptower Park habe ich im letzten Jahr mal wieder die Ehre gegeben. Immer wieder eine Freude, die aber, durch die Örtlichkeiten bedingt, auch immer zur Nachdenklichkeit anregt.
    Auch das Deutsch-Russische Museum in Karlshorst bekam mal wieder einen meiner Besuche ab, wobei ich diesmal erstmalig die bequeme Busanbindung vom Bahnhof Lichtenberg ausnutzte. Was gibts schöneres, als direkt vor der Haustür eines Ortes abgesetzt zu werden, an dem Weltgeschichte gemacht wurde ?

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    Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst

Soweit, so abwechslungsreich. Und in der hier dargestellten Aufzählung fehlen sogar noch meine kleinen Spaziergänge über den Dorotheenstädtischen- und den Invalidenfriedhof, die mehr Erkundungen darstellten, da  „Gottesacker“ mir bisher eher Gruselschauer über den Rücken jagten. Zu Unrecht, natürlich. Wurde Zeit, dass ich in meinem Alter endlich mal erwachsen werde. 🙂

Also, ich hoffe, dass alle, die mit mir 2016 unterwegs waren, sich in einem der hier verlinkten Ausflüge wiederfinden. Wer nicht mit „von der Partie“ sein konnte, der kann sich schon auf die Saison 2017 freuen, in der ich wieder mit Ihnen und für Sie in der Stadt und der Region unterwegs sein werde. Einige Ideen werden sich noch konkretisieren, aber immer, wenn ein Ziel feststeht, wird es auch auf der „Termine“-Seite hier eingetragen werden und auf der Facebook-Seite wird ggf. dann ein „Termin“ erstellt.

In diesem Sinne: STARTEN SIE BITTE ALLE FROH, MUNTER UND GESUND INS JAHR 2017 ! ICH WÜNSCHE IHNEN ALLEN VON HERZEN EIN GLÜCKLICHES, FROHES UND GESUNDES, NEUES JAHR !

Ihr

Clemens Kurz, 🙂

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