Archiv der Kategorie: in eigener Sache

Werbung in eigener Sache: wer kommt mit nach Seelow ?

Liebe Freunde der Ausflüge und Spaziergänge in Berlin und Brandenburg: für das nächste Frühjahr plane ich einen sehr spannenden Ausflug nach Brandenburg. Dafür recherchiere ich seit Wochen intensiv und freue mich dementsprechend schon jetzt. Natürlich freue ich mich ebenso über interessierte Begleitung! Damit Sie in Ruhe planen können gebe ich schon jetzt den ungefähren Zeitraum bekannt und versuche, ihr Interesse zu wecken:

Brandenburg ist reich an Ausflugszielen, die viele Epochen der Geschichte für uns anschaulich machen. Dazu gehören sowohl die eher positiv konnotierten Museen, Schlösser und historischen Altstädte, als auch die mit traurigen Erinnerungen beladenen Orte. Dennoch können wir, der historischen Ehrlichkeit zuliebe, nicht auf letztere verzichten. Ein solcher, „schwieriger“ Ort ist die „Gedenkstätte Seelower Höhen“ im gleichnamigen Orte Seelow am Oderbruch. Hier lag das größte, zusammenhängende Schlachtfeld des Zweiten Weltkrieges auf deutschem Boden.

Dort begann außerdem im April 1945 die finale Offensive der Roten Armee, um Berlin zu erobern und damit letztlich den Zweiten Weltkrieg auf dem Europäischen Schauplatz zu beenden.  In Erinnerung an diesen Durchbruch bei Seelow ließ Marschall Schukow hier eine Gedenkstätte errichten, die im November 1945 eingeweiht wurde. 1972 erweiterte die DDR diesen Ort um ein Museum, das neben einem Soldatenfriedhof und der bekannten Monumentalplastik von Lew Kerbel das heutige Ensemble bildet.

Ein Besuch hier lädt zur Erinnerung an die Leiden aller am Krieg beteiligten Parteien, an die Opfer der Soldaten und die Brutalität des Krieges im Zeitalter der Massenproduktion ein. Wir werden uns die Gedenkstätte anschauen (Eintritt: 4 Euro, Stand: Dezember 2017), ordentlich Fotos machen (Fotoerlaubnis für private Zwecke frei ! Stand: Dezember 2017) und uns des Verlaufes der Schlacht erinnern.

Anreise per Bahn vorgesehen. Die Kosten dafür, ebenso wie für die Eintrittsgelder, trägt jeder Mitreisende selbst. Hoffen wir auf schönes Wetter, damit die Fotos dementsprechend werden !

DER GENAUE TERMIN WIRD KURZFRISTIG AUF DER „TERMINE-SEITE“ BEKANNTGEGEBEN WERDEN. ER WIRD VORAUSSICHTLICH IN DEN ERSTEN ZWEI WOCHEN DES APRIL 2018 LIEGEN !

(Bildrechte:

 

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machen Sie ihr Spandauer „Altstadt Diplom“

Ein gemütlicher Altstadt-Spaziergang durch Spandau wird noch lustiger, wenn man seinem Stadtführer auch tatsächlich ein wenig zuhört. Die lustigsten, aufregendsten oder interessantesten Geschichten und Fakten prägen sich ein, bleiben im Gedächtnis haften. Als immaterielle Erinnerungen an eine hoffentlich gute Zeit, die man im Havelbezirk verbrachte. Diesen Gedanken kann man auch „weiterspinnen“.

an der Sternbergpromenade

Ihnen, lieber Leserinnen und Leser, kann ich es ja gestehen: meiner Erfahrung nach genießen Teilnehmer meiner „Clemens Kurz Stadtspaziergänge“ am Ende eines Rundgangs, einer „Dampferfahrt“ oder einer kleinen Radelei gerne einen kurzen Überblick über das Erlebte. Mehr als einmal wurde ich um eine kurze Zusammenfassung, ein „Fazit“ der Tour gebeten und bin mit meinen Gästen unsere Zeit noch einmal gemeinsam durchgegangen. Aus dieser Erfahrung heraus, wuchs der Gedanke, die Teilnehmer doch in dieses „Resumé“ ihrer Tour miteinzubeziehen. Wer erinnert sich woran ? Was haben wir gesehen ?

Eine, wie ich finde, spaßige Art und Weise, diesen Gedanken weiterzuführen, werde ich bald am Beispiel meines beliebten „Altstadt Spandau Rundganges“ einmal umsetzen. Alle Teilnehmer bekommen die Möglichkeit, ein kleines „Spandauer Altstadt Diplom“ zu erhalten, wenn sie im „Abschlussgespräch“ noch einige der Informationen parat haben, die ich ihnen in den vorhergehenden 1-2 Stunden geliefert habe. Jetzt liegt es also an mir, den Besuchern der Altstadt die spannendsten Geschichten und die wichtigsten Fakten so zu vermitteln, dass sie auch hängenbleiben.

Nein, keine Angst, das wird keine „Lehrveranstaltung“ für intellektuelle Hochflieger, sondern bleibt, wie immer bei den „Clemens Kurz Stadtspaziergängen“ eine kurzweilige, abwechslungsreiche Angelegenheit ohne Katheder-Vorträge. Die Spandauer Altstadt, etwas „abgelegen“ von der Berliner „City“, ist ja immer einen Rundgang wert. Davon möchte ich auch Sie gerne überzeugen ! 🙂 Machen Sie Ihr Diplom !

Also, das erste Experiment „Spandauer Altstadt Diplom“ wird am

  • Mittwoch, den 19. Juli 2017,
  • Treffpunkt: vor dem Haupteingang des Rathauses Spandau, Carl-Schurz-Straße 2/6, 13597 Berlin,
  • Zeit: 11 Uhr – 13 Uhr

gestartet. Ich freue mich auf SIE ! 🙂

Ihr

Clemens Kurz

P.S.: Beim ersten Mal wird die Teilnahme noch kostenfrei sein. Zukünftig wird der begleitete Spandauer Altstadtrundgung mit oder ohne „Altstadt Diplom“ für eine Teilnahmegebühr von läppischen 5 € pro Person möglich sein.

Jahresrückblick 2016 – ein unterhaltsames Jahr

Liebe Freunde der kleinen Stadtausflüge in Berlin und Brandenburg, das Jahr 2016 ist (praktisch) vorüber und ich schaue gerne darauf zurück. So einige, interessante und abwechslungsreiche Spaziergänge, Radfahrten und Dampfer-Fahrten liegen hinter uns und ich bedanke mich bei allen Teilnehmern und Freunden für ihr Interesse an unserer Region, an deren Geschichte und GeschichteN ! 🙂 

Ganz in diesem Sinne lasse ich an dieser Stelle mal „zügig“ ein paar Daten und Fakten passieren und erinnere Sie, liebe Freunde, und mich an einige der schönsten Ausflüge im vergangenen Jahr.

Hier also ein paar Daten:

  • 6 Mal war ich mit Ihnen in Brandenburg unterwegs. So fuhren wir den 800-jährigen Stadtjubiläen von Oranienburg und Rathenow hinterher. Ersteres sogar auf dem „Drahtesel“. Auch der Schönwalder Schleuse statteten wir per Fahrrad einen Besuch ab. Die Fontanestadt Neuruppin lud uns ebenso zu einem sommerlichen Rundgang ein, wie uns das Wetter auch Streiche bei einer Dampfer-Rundfahrt auf der Unterhavel zwischen Spandau und Babelsberg spielte. Überraschend sogar für mich, konnte ich auch der Altstadt von Gransee noch einen Abstecher widmen, wenn auch nur einen ungeplanten und sehr kurzen. Da müsste man im Jahr 2017 noch einmal nachfassen, schätze ich… (Sie haben den Wink mit dem Zaunpfahl natürlich erkannt !)

    St. Trinitatis Neuruppin
    St. Trinitatis Neuruppin
  • mindestens 15-mal war ich mit Ihnen und für Sie in Berlin unterwegs. Dabei nahm mein „Lieblingsbezirk“ natürlich eine besondere Stellung ein, aber das haben alle Freunde der „Clemens Kurz Stadtspaziergänge“ natürlich längst erkannt. Spandau, Spandau und nochmal Spandau. Man verzeihe mir diesen „Lokalpatriotismus“ ein wenig, aber solange noch Geschichten aus diesem Bezirk zu erzählen sind… Gehen wir aber mal „chronologisch“ vor:
    Die Saison 2016 begann im Februar mit einer Begutachtung des Molkenmarktes und des daran angrenzenden „Klosterviertels“.  Letzteres konnte ich auch im November noch einmal inspizieren, als der Turm der Parochialkirche seine Spitze bereits zurückhatte und auch wieder ein Carillon darin untergebracht war.
    Die Spandauer Altstadt besuchten wir dann bei schlimmem Regenwetter bald darauf und betrachteten sie dabei zum ersten Male unter dem Aspekt der „Festungsstadt“ Spandau. Was bedeutet es, dass Spandau lange Zeit wie eine preußische Staatsfestung inkl. Gefängnis geführt wurde und nicht als havelländische Kleinstadt ? Diesem Aspekt radelten wir dann später noch einmal hinterher, als wir uns die ehemaligen Festungswälle vornahmen.
    Und Spandau bot nochmals etwas, als Ende April die Ausstellung „Enthüllt-Berlin und seine Denkmäler“ auf der Zitadelle eröffnet wurde.DSCI1359_compressed
  • Dem Berliner Tiergarten stattete ich einen interessierten Höflichkeitsbesuch ab, weil sein Ruf ja, wenn man diversen Publizisten, Zeitungen und Internet-Aktiven glauben darf, nachhaltig ruiniert sei. Also ich konnte von „Verwahrlosung“, Kriminalität und brutalen Radfahrern nicht so viel sehen, aber vielleicht schaue ich als „Berufsberliner“ auch manchmal nicht so genau hin, man verzeihe mir das bitte.
    Den „Tag der Luftbrücke“ beging ich standesgemäß im Luftwaffenmuseum Gatow, wo ich im Gegensatz zu anderen Touren einmal nicht selbst die Führung leiten musste, sondern dem „Kollegen“ in aller Ruhe zuhören und den Aufenthalt genießen konnte.
    Eine meiner liebsten Erinnerungen 2016 ist der Ausflug anlässlich des 150. Todestages von Peter-Joseph Lenné nach Klein-Glienicke. Dass man neben der Würdigung der Gartenkunst auch noch gleich die nicht nur aus dem gleichnamigen Film bekannte „bridge of spies“ überqueren kann, rundet diesen Stadtspaziergang wunderbar ab.

    die Glienicker Brücke
    die Glienicker Brücke
  • Der fast schon rituelle Besuch der Baustelle des Humboldtforums in Mitte an deren „offenem Tag“ war ebenso wieder voller interessanter Eindrücke, wie auch der nächste Besuch in der von mir so bewunderten Friedrichstadt. Es sollte nicht der letzte Besuch dort bleiben, soviel mal dazu gesagt.
    Dann stand das 130-jährige Jubiläum von Fort Hahneberg an. Eine einsame Festung am westlichen Berliner Stadtrand, die zwar nie ihrem eigentlichen Zweck dienen konnte, aber dennoch oder gerade deshalb eine höchst interessante Geschichte aufweist.

    Bismarck auf Fort Hahneberg
    Bismarck auf Fort Hahneberg
  • Etwas später im Jahr machte ich mich auf die Suche nach den „Beinen der Hohenzollern“. Mehr nach den GE-Beinen, offen gesagt, aber immerhin. Ein Spaziergang auf und an der Museumsinsel wurde dann im Berliner Dom abgeschlossen. Auch hier wieder war ich Nutznießer einer im Eintrittspreis enthaltenen, kurzen Einführung in das Gebäude. 🙂 Immer schön, wenn man selbst nicht so viel reden muss.
    Und auch dem von mir so geschätzten Treptower Park habe ich im letzten Jahr mal wieder die Ehre gegeben. Immer wieder eine Freude, die aber, durch die Örtlichkeiten bedingt, auch immer zur Nachdenklichkeit anregt.
    Auch das Deutsch-Russische Museum in Karlshorst bekam mal wieder einen meiner Besuche ab, wobei ich diesmal erstmalig die bequeme Busanbindung vom Bahnhof Lichtenberg ausnutzte. Was gibts schöneres, als direkt vor der Haustür eines Ortes abgesetzt zu werden, an dem Weltgeschichte gemacht wurde ?

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    Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst

Soweit, so abwechslungsreich. Und in der hier dargestellten Aufzählung fehlen sogar noch meine kleinen Spaziergänge über den Dorotheenstädtischen- und den Invalidenfriedhof, die mehr Erkundungen darstellten, da  „Gottesacker“ mir bisher eher Gruselschauer über den Rücken jagten. Zu Unrecht, natürlich. Wurde Zeit, dass ich in meinem Alter endlich mal erwachsen werde. 🙂

Also, ich hoffe, dass alle, die mit mir 2016 unterwegs waren, sich in einem der hier verlinkten Ausflüge wiederfinden. Wer nicht mit „von der Partie“ sein konnte, der kann sich schon auf die Saison 2017 freuen, in der ich wieder mit Ihnen und für Sie in der Stadt und der Region unterwegs sein werde. Einige Ideen werden sich noch konkretisieren, aber immer, wenn ein Ziel feststeht, wird es auch auf der „Termine“-Seite hier eingetragen werden und auf der Facebook-Seite wird ggf. dann ein „Termin“ erstellt.

In diesem Sinne: STARTEN SIE BITTE ALLE FROH, MUNTER UND GESUND INS JAHR 2017 ! ICH WÜNSCHE IHNEN ALLEN VON HERZEN EIN GLÜCKLICHES, FROHES UND GESUNDES, NEUES JAHR !

Ihr

Clemens Kurz, 🙂

Rückblick – das war 2016 bis jetzt

In diesem Jahr war ich fleißig unterwegs. Zwar hauptsächlich im kleinen Rahmen, aber ein paar Themenschwerpunkte waren unzweifelhaft zu erkennen. Schauen wir als Anregung für den Rest des Jahres doch mal kurz zurück:

die "italienischen Höfe" auf der Spandauer Zitadelle
die „italienischen Höfe“ auf der Spandauer Zitadelle

Erster Themenschwerpunkt 2016 war Spandau. Vor allem die Geschichte dieses Bezirks als „Festungsstadt“ bewog mich dazu, mehrere Aktivitäten durchzuführen.

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Schloss Klein-Glienicke

Ein weiteres Themengebiet der „Clemens Kurz Stadtspaziergänge“ war in diesem Jahr die 160. Wiederkehr des Todestages von Peter – Joseph Lenné. Der Gartenarchitekt der preußischen Könige steht als „mastermind“ hinter der Kulturlandschaft Berlin-Potsdam, die seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

  • Ende Mai ging es Lenné „an den Kragen“. Im Schloss und vor allem Park von Klein-Glienicke konnte man dem Genie des Landschaftsgestalters nachspüren. Die Glienicker Brücke wurde dann auch gleich noch untersucht.
  • Im Juni wurde es unterhaltsam. Eine typische, Berliner „Dampferfahrt führte uns Teilnehmer an den Schlössern des o. e. Weltkulturerbes vorbei. Babelsberg, Glienicke und die Pfaueninsel erinnerten uns an die Zusammenhänge ihrer Baugeschichte und die Gestaltung ihrer Parks.
Schloss Oranienburg
Schloss Oranienburg

Auch wurde in diesem Jahr wieder geradelt. Von meiner Bude ausgehend, machten wir ein paar kleine „Runden“ durch die Landkreise Havelland und Oberhavel.

  • Ein kurzer Ausflug zur Schönwalder Schleuse mit integriertem picknick brachte im Juni etwas Rost von Fahrrad und Beinen.
  • Und das 800-jährige Stadtjubiläum von Oranienburg motivierte mich im Juli zur Tour „die Havel aufwärts“.
Bundesfinanzministerium
Bundesfinanzministerium

Der Berliner City statteten wir ebenfalls einige Besuche ab. Mit und ohne konkreten Anlass dafür. 🙂 Schließlich ist ja in Berlin „imma wat loooos“.

  • schon im Februar starteten wir die „Clemens Kurz Stadtspaziergänge“ 2016 am Berliner Molkenmarkt und Umgebung. Die Planungen für die Umgestaltung dieser Straßenzüge liegt längst vor, wann aber wird sie umgesetzt ?
  • Ein paar hübsche „Schnappschüsse“ sammeln ging ich im Mai im Berliner Tiergarten. Ich mag es, mich manchmal wie ein Tourist in meiner Stadt zu bewegen und mich beeindrucken zu lassen.
  • Im Juni nutzten wir die Gelegenheit, um der Baustelle des Humboldtforums „aufs Dach zu steigen“. Dieser zukünftige Ort der Kultur und Forschung nimmt langsam Gestalt an.
  • Anfang Juli schließlich streifte ich ein wenig durch die historische „Friedrichstadt“ und war wieder von den deutlich sichtbaren Verwerfungen, welche die Zeitgeschichte an diesem Ort hinterlassen hat, fasziniert.
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Tempelgarten in Neuruppin

Ein Stadtausflug nach Neuruppin, zum „ollen Fontane“ war auch noch drin und ein Besuch auf dem Ex-Flughafen Gatow uvm.

So war ich also zu Fuß, mit dem Ausflugsschiff und Fahrrad unterwegs in Berlin und Brandenburg.

Mal schauen, was nach der Sommerpause auf dem Programm stehen wird. Ich freue mich IMMER über Begleitung auf den Spaziergängen, Radeleien oder Dampferfahrten durch die Stadt Berlin und die Region. Schauen Sie einfach öfter mal auf der „Termine“-Seite vorbei und melden sich bei mir, wenn Sie Interesse an einem Ausflug verspüren. Wenn ich im Termin darauf hinweise, dann habe ich zumeist das dazugehörige Thema auch ein wenig vorbereitet und kann etwas zu Ort und Anlass erzählen.

In diesem Sinne hoffe ich, dass wir uns bald mal begegnen auf einem „Clemens Kurz Stadtpaziergang“.

Ihr

Clemens Kurz