Berlin und „der alte Fritz“

Eigentlich gilt Potsdam so recht als „Friedrichs Refugium“. Wie der Publizist Eberhard Cyran einmal schrieb: „In Berlin war er König – in Potsdam fühlte er sich zu Hause.“ Die brandenburgische Landeshauptstadt schlägt bis heute mächtig Kapital aus dieser Tatsache. Welche Spuren aber hat Friedrich in der Stadt, in der er König war, hinterlassen ? Wie sahen ihn die Berliner ?

dsci3292_compressedDiesen Fragen gehe ich auf einem ebenso unterhaltsamen, wie von jeglicher, falschen „Preußenseligkeit“ freien Stadtspaziergang durch Berlins historische Mitte nach. Begleiten Sie mich doch durch „Alt-Cölln“, von dem heute wenig mehr übrig ist, als das „Nicolaihaus“, zum Schlossplatz, dem „Forum Fridericianum“ und dem Gendarmenmarkt. An jeder Station gehen wir Fragen nach, die das Verhältnis des Monarchen etwa zum aufstrebenden Bürgertum betreffen, dem Verhältnis des Königs zu seinen Geschwistern oder dem Friedrichsbild des 19. Jahrhunderts usw.

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Prinzessin Anna Amalie, Friedrichs jüngste Schwester

In entspannter Atmosphäre schlendern wir durch die historische, Berliner Mitte, kommen dabei an bekannten Orten vorüber und versuchen, diese mit neuen Augen zu betrachten. Wir beschauen den Einfluss des Königs auf das Stadtbild Berlins. Den direkten wie indirekten.

Im besten Falle gewinnen wir alle ein besseres Verständnis der Verhältnisse des 18. Jahrhunderts, in denen Friedrich agierte und regierte. Im schlechtesten Falle schlendern wir einfach nur an einigen interessanten Fotomotiven vorüber. Mir gefällt diese Aussicht. Und Ihnen ? 🙂

 

In diesem Sinne, hoffentlich bis bald auf meinem Stadtspaziergang „Berlin und der alte Fritz“. Ich lade Sie herzlich dazu ein !

Ihr

Clemens Kurz

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informativ, interessant, unterhaltsam

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