„Rund um den Spandauer See“ – Spaziergang am Wasser

Wer die Veränderungen, die Berlin seit dem Mauerfall durchgemacht hat, erkennen und würdigen will, der muss nicht unbedingt auf den „ausgetretenen Pfaden“ in Berlin-Mitte wandeln. Einige Außenbezirke Berlins haben ebenso tiefgreifende Veränderungen durchgemacht. Auf einem Rundgang entlang beider Havelufer in Spandau können wir uns davon überzeugen.

Einst träumten Stadtplaner, Architekten und Politiker davon, hier am Wasser einen „völlig neuen Stadtteil“ zu errichten. Die Realität holte sie dann aber sehr schnell ein, so dass die „Wasserstadt Oberhavel“ irgendwie ein nicht ganz durchdachter und vor allem nie komplett durchstrukturierter und umgesetzter Gedanke blieb. 2007 wurde er endgültig begraben. Endgültig ? Nun, durch den gestiegenen Bedarf an bezahlbarem Wohnraum und die seit einigen Jahren massive Verdichtung der Bebauung in ganz Berlin, bekommt auch die Wasserstadt die „zweite Luft“.

Dennoch sind aber bis heute auch Relikte der Geschichte dieses Gebietes als Industrie-Standort zu finden. Eine seltsame Mischung aus „Nobel-Lofts“, abbruchreifen Speichergebäuden, Einfamilien-Häusern, netten Grünanlagen und phantasielos dahergeklotzten Mietskasernen vor dem Hintergrund der Wasserlage an der Havel macht den Abschnitt zwischen „Havelspitze“ und Zitadelle Spandau aus.

Bei gemütlichem Spaziertempo können wir hier in ca. zwei Stunden Geschichten hören von Film-Mogulen, Brauereien, schwierigen Brückenbau-Projekten, verseuchten Böden und „verschollenen“ Schulen. Kiezgeschichte, etwas anders.

Hier ein paar Impressionen von diesem Rundgang:

Bei Interesse, nehmen Sie doch einfach Kontakt mit mir auf und wir finden einen Termin, an dem wir diesen Rundgang durchführen können.

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informativ, interessant, unterhaltsam

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